Abend der Offenen Kirchen

Samstag, 19. September 2020

Am kommenden Samstag, 19.9., laden die Braunschweiger Innenstadtkirchen zum „Abend der Offenen Kirchen“ ein. Auch St. Katharinen öffnet die Türen.

19 Uhr: Eröffnung mit Gebet und Orgelmusik (Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker)

19.30 Uhr: „Orgel plus“ – eine geistliche Stunde mit Musik und guter Botschaft. Musik: Anita Dulska (Sopran), LKMD Claus-Eduard Hecker (Orgel) und Werner Busch. Mit Werken von G. F. Händel, A. Vivaldi, A. Dvorak, J. S. Bach u.a.

21.00 Uhr: „Piano plus“ – eine geistliche Stunde mit moderner Musik und guter Botschaft. Thema: Nacht und Finsternis. Mit Jeanette Finke (Gesang), Daniel Wilke (Piano und Gesang), Werner Busch

Sie sind herzlich eingeladen. Das Gesamtprogramm finden Sie hier: https://www.propstei-braunschweig.de/aktuell/nachricht/Artikel/10317//3/Meldungen.html?no_cache=1

Piano plus

Am Donnerstag, 17. September 2020, muss Piano plus leider ausnahmsweise ausfallen.

Es wird jedoch nicht ersatzlos gestrichen, sondern findet im Rahmen des „Abends der offenen Kirchen“ am Samstag, 19. September 2020 um 21 Uhr in der Kirche statt.

Wir bitten freundlich um Ihr Verständnis.

Berührung – eine kritische Zone

„Piano plus“
Gottesdienst am Donnerstag, 3. September 2020
18 Uhr

In Zeiten der geforderten „physischen Distanz“ geht es am kommenden Donnerstag in St. Katharinen um Berührung. Die innovative Gottesdienstreihe „Piano plus“ wird nach einer Ferienpause am 3.9. mit diesem aktuellen Thema fortgesetzt, Beginn 18 Uhr. Pfarrer Helmut Aßmann aus Hildesheim wird über die „kritische Zone“ zwischen innerem Angesprochensein und Übergriffigkeit reden. „Menschen reagieren in der Regel erst, wenn sie durch einen Vorfall, ein Ereignis direkt betroffen werden. Davor liegt Kenntnisnahme, Empörung, Begeisterung, aber meist ohne Konsequenzen.“ Er wird u.a. der Frage nachgehen, was notwendige Berührung und Betroffensein von unzulässigen Übergriffen unterscheidet. „Auch in der Religion eine notwendige Frage“, ergänzt der ehemalige Hildesheimer Superintendent. Aßmann ist ein Grenzgänger zwischen Glaube und Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft. Nach seinem Studium der Meteorologie und einer ersten beruflichen Station am Max-Planck-Institut in Hamburg wechselte er nach eigenen Worten „von der Physik zur Metaphysik“ und studierte ev. Theologie. Nach Gemeindedienst und Militärseelsorge übernahm der gebürtige Hamburger die Leitung des Kirchenkreises Hildesheim (Superintendent) und arbeitet inzwischen seit 4 Jahren als Leiter für Aus-, Fort- und Weiterbildung der Theologen im Kirchenamt der Hannoverschen Landeskirche. Sein Motto: „Wenn’s nicht ums Leben und die Theologie geht, dann ums Radfahren, Karneval und Doppelkopf.“ Der Gottesdienst wird von Daniel Wilke und Jean Remmler musikalisch mitgestaltet. Die Moderation hat Werner Busch, ein Hygienekonzept wird beachtet und der Eintritt ist frei.

Oberkirchenrat Helmut Aßmann, Hildesheim