Byzantinischer Chor „Der Hl. Romanos Melodos“

Dieses Konzert am Sa. 30. September, 18:00 Uhr muss leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden – der Chor ist aber im Gottesdienst am 1. Oktober (Erntedank) zu hören.


Der nur mit Männerstimmen besetzte Kirchenchor „Der Hl. Romanos Melodos“ wurde im Herbst 2002 gegründet. Sein Dirigent Simeon Genov, Theologe und Lehrer der byzantinischen Musik an der Sofia Universität „St. Kliment Ohridski“.Das Repertoire des Chors besteht vorwiegend aus Psalmodien, Kontakien,Troparien etc. Sein 15-jähriges Jubiläum feiert der Chor mit Konzerten in Deutschland und im europäischen Ausland.

Leitung: Simeon Genov

Der Römerbrief für heute

Im Reformations-Jubiläums-Jahr 2017 schenken wir in St. Katharinen dem Römerbrief besondere Aufmerksamkeit.  Dieses Schwergewicht unter den biblischen Schriften hat eine Wirkungsgeschichte wie sonst keine andere. In Umbruchs-Zeiten, als Kulturen und allgemeine Lebenssicherheiten ins Wanken kamen, such(t)en die Menschen neue Antworten auf die alten Fragen des Daseins. Dafür hat sich dieses große theologische Testament des Völkerapostels Paulus als herausfordernder Impulsgeber erwiesen. Augustinus, die Reformatoren, Karl Barth sind eindrückliche Beispiele für bewegende Auslegungen dieses Briefes.

Mit dem Blick in die Gegenwart greifen auch wir in diesem Festjahr zu 500 Jahren Reformation auf den Römerbrief zurück. Ad Fontes. Zu den Quellen. Wir laden ein, an der anspruchsvollen Denk- und Herzensarbeit teilzunehmen, ohne die dieses urchristliche Schreiben nicht aufgeschlossen werden kann. Der Ertrag wird die Mühen belohnen.

Manuskript

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Martin Luther und das Judentum – Ausstellung

Vom 13. April bis 22. Mai bei uns.

Die besonderen Gottesdienste der Kar- und Ostertage in der Braunschweiger St. Katharinenkirche beginnen am Gründonnerstag mit einem besonderen thematischen Bezug zum Reformationsjubiläums-Jahr 2017. Vom 13. April bis zum 18. Mai wird die Wanderausstellung „Martin Luther und das Judentum“ in der Kirche am Hagenmarkt zu besichtigen sein.

Die starke Konzentration auf die Person Martin Luthers beherrschte schon vor 2017 weitgehend die öffentlichen Debatten und Marketingaktionen zu diesem 500. Jubiläum,

erklärt Katharinenpfarrer Werner Busch einen der Gründe dafür, warum die Ausstellung in diesem Jahr gezeigt werde. Die kirchlichen und staatlichen Jubiläumsverantwortlichen haben mit der Mittelpunktstellung Luthers eine Entscheidung getroffen, die auch zur Bearbeitung der problematischen Seiten des Wittenberger Reformators herausfordere. Dazu gehöre zweifellos, so der Katharinenpfarrer, eine ausgeprägte Judenfeindlichkeit, wie sie vor allem in Luthers später Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“ (1543) zum Ausdruck kommt.

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, sich über bloße Zitatfetzen und Schlagworte hinaus eingehend zu informieren und ein begründetes Urteil über Martin Luthers Verhältnis zu den Juden zu bilden.

Auch jüngere Entwicklungen und die Gegenwart sind im Blick. Es sei bekannt, so Busch, dass die Evangelische Kirche einen langen und bewegten Prozess der Aufarbeitung dieses Themas hinter sich habe und noch immer daran arbeite. Das oberste Kirchenparlament (Synode) der Evangelischen Kirche hat im November 2015 eine Kundgebung zu „Martin Luther und die Juden – Notwendige Erinnerung zum Reformationsjubiläum“ beschlossen, in der u.a. erklärt wurde:

Luthers Schmähungen gegen Juden stehen im Widerspruch zum Glauben an den einen Gott, der sich in dem Juden Jesus offenbart hat.

Diesem u.a. Beschlüssen der EKD gingen seit 1945 viele Jahre gemeinsamer theologischer Diskussionen zwischen Christen und Juden voraus. Dafür steht als Kooperationspartner die „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“, die mit der Katharinengemeinde zu dieser Ausstellung einlädt. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann werktags von 9 bis 15 Uhr, sonntags nach dem Gottesdienst und zu anderen Zeiten auf Anfrage besichtigt werden. Zwei Vortragsveranstaltungen im Ausstellungszeitraum sind in Planung und werden auf diesem Wege bekannt gegeben. Ausstellungskatalog und andere Schriften zum Thema können preiswert erworben werden.

Der Gottesdienst am Gründonnerstag, 13. April 2017 mit Abendmahl beginnt um 18 Uhr in St. Katharinen in Braunschweig (Hagenmarkt).

Musik von Heinrich Schütz: aus den „Kleinen geistlichen Konzerten von 1636/1639 mit Dorothea Spielmann-Meyns  (Sopran), Monika Hischer-Buhrmester (Sopran), Anna Gaschler (Violoncello) und Wolfgang Bretschneider (Leitung). Die Predigt hält Pfarrer Werner Busch.

Jahreswechsel 2016 / 2017

Bild: Dr. Jan Linxweiler

Zum Jahreswechsel 2016 / 2017 fanden in St. Katharinen zwei musikalisch-thematische Ereignisse statt.

Am Altjahrsabend spielte Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker neben der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel  (1685-1759) auch eine Orgelbearbeitung des großen Halleluja aus dem Oratorium „Der Messias“ des berühmten Komponisten. Die kurze Ansprache von weiterlesen