Entfesselt oder befreit?

Glauben und leben im Zeitalter des Zorns.

Die erste Predigt der Reihe finden Sie hier.

Predigt 1 Zorn und Geschichte Sept 2018

Weitere folgen.

Foto privat

12 Leserinnen und Leser sind der Einladung im letzten Hagenbrief gefolgt. Wir waren fünf Mal in leicht wechselnder Zusammensetzung zum Gespräch zusammen. Männer und Frauen aus drei Generationen in der Altersspanne von 29 bis über 80 Lebensjahren haben sich zusammengesetzt, um sich mit einem Phänomen auseinanderzusetzen, das viele seit einiger Zeit besonders erleben: Zorn, Gereiztheit, Polarisierung im gesellschaftlichen Leben. Wir haben nicht die politischen Sachfragen in die Mitte gestellt. Unser Thema war vielmehr die Atmosphäre, die sich in den jüngsten Debatten herausgebildet hat, und die starke emotionale Eigendynamik in der Öffentlichkeit. Stimmungen sind bekanntlich keine Nebensache. Sie beeinflussen Wahlen, wie wir gesehen haben, und belasten das gesellschaftliche Klima bis ins
Private hinein. Ich denke gerne an die offene Gesprächsatmosphäre unserer fünf abendlichen
Diskussionen zurück. Wir waren mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen und auseinanderliegenden Sichtweisen miteinander im Gespräch. Zwischen „Das sehe ich anders“  und „Das geht mir genauso“ wogten unsere Gespräche hin und her. Dabei kamen für mich ungewohnte Gedanken aus biblischen Texten zu Tage. Die Andacht am Beginn dieses Hagenbriefes ist eine der Früchte dieser Gesprächsabende. Im Lauf des Monats Dezember werden Sie auf unserer Homepage meine 4 Predigten zum Thema „Entfesselt oder befreit“ finden. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die interessanten Gespräche.
Es hat mir Freude gemacht, unsere Diskussionen mit kurzen Einführungen und eingestreuten Gedankenimpulsen anregen zu können. Ihre Gedanken und Fragen, die Sie Ihrerseits eingebracht haben, haben meine Vorbereitungen tiefer, reicher gemacht. Bitte mehr davon!  Natürlich ist das Thema nicht erledigt.“ Aber ich denke, die Predigten stellen einige Gedanken und Erfahrungen heraus, die den Glauben ins Spiel bringen. Die Bibel bietet Lebenshilfe zu einem drängenden Problem unserer Tage. Beim letzten Treffen am 6. November waren die Anwesenden sich einig: Künftig soll es weitere Themen- und Gesprächsreihen im Umfang von 4-6 Abenden plus dazu gehörende Gottesdienste geben. Mit längeren Unterbrechungen  zwischen den Reihen. Ich werde bei künftigen Treffen einfache methodische  Gesprächsanregungen einsetzen. Die Themen werden variieren und größtenteils an den Gottesdienstreihen orientiert sein, die für 2019 derzeit in Planung sind. Folgende Termine sind bereits vorgesehen: Dienstags    22.1. | 5.2. | 19.2. | 5.3. | 19.3.