Gottesdienst

Blick ins Innere des Hauptschiffes nach Osten in den Hohen Chor

Blick ins Innere des Hauptschiffes nach Osten in den Hohen Chor

Sonntags 10.30 Uhr, Abendmahl an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat.

Wir laden Sie herzlich zum Gottesdienst ein. Es ist eine besondere Zeit in der Woche. Zeit zum Durchatmen und Auftanken.

Was wir uns im Gottesdienst erhoffen und anderen wünschen:

  • Gottesbegegnung
  • Lebenserneuerung
  • Gemeinschaft
Hierhin bringen wir unser Leben, unsere Alltagsfragen und die Welt im Herzen mit. „Liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus. Gott ist unsere Zuversicht.“ (Ps 62,9).

In unserer gotischen Hallenkirche ist Platz für Menschen, Sorgen, Freude, aktuelle Themen. Wir pflegen Traditionen, sie geben der Seele ein Zuhause. Wir wagen Neues und möchten aufmerksam bleiben für unsere Gegenwart. Orgel, Kantorei und Posaunenchor, lebendige Predigten und neue Lieder bilden ein Gewebe, in dem Gottes Wort und unsere Gegenwart sich treffen. Sie sind willkommen!

HINWEIS: Die Predigtreihen in den Menupunkten sind unvollständig und stehen hier mehr exemplarisch. Für das Umarbeiten des Predigtmanuskripts in einen lesefertigen und leserfreundlichen Text fehlt leider oft die Zeit.

Mrz
3
So
Gottesdienst mit Abendmahl
Mrz 3 um 10:30 – 11:30

Pfr. Werner Busch
Jeanette Finke und Daniel Wilke, Klavier und Gesang

Mrz
6
Mi
Mittwochmittag
Mrz 6 um 15:00 – 17:00

„Wer bin ich?“ – Die Theologie von Hans Joachim Iwand als Beitrag zur Suche des modernen Menschen nach sich selbst.

Etwa 30 km von Braunschweig entfernt auf einem kleinen Friedhof am Rande des Rittergutes Beienrode liegt der evangelische Theologe Hans Joachim Iwand (1899-1960) begraben. Nach dem 2. Weltkrieg setzte sich der gebürtige Schlesier kirchenpolitisch für die Aussöhnung mit den Völkern Osteuropas ein. In Beienrode gründete er das „Haus der helfenden Hände“, das anfangs der Integration von Ostflüchtlingen diente und inzwischen als modernes Senioren- und Pflegeheim betrieben wird. Als Professor für Evangelische Theologie hat Iwand nach dem zweiten Weltkrieg die „Göttinger Predigtmeditationen“ mitbegründet, eine bis heute beliebte Vorbereitungshilfe für Pastorinnen und Pastoren. Der Referent des Nachmittags ist Mitglied des Vorstandes des Hans-Iwand-Stiftung und geht der gegenwärtigen Bedeutung von dessen Theologie nach.

Dr. Norbert Schwarz (Celle)

 

Mrz
10
So
Gottesdienst
Mrz 10 um 10:30 – 11:30

Pfarrer Werner Busch
Wolfgang Bretschneider, Klavier
Posaunenchor an St.Katharinen

Mrz
17
So
Gottesdienst
Mrz 17 um 10:30 – 11:30

Prädikantin Susanne Schulz-Klingner
Hanno Schiefner, Klavier
Teilnehmende des Orgel C-Kurses

Mai
22
Mi
Mittwochnachmittag
Mai 22 um 15:00 – 17:00

Gedankengänge und Lebenswege – Theologie und Kirche in Biographien

In den gegenwärtig politisch turbulenten Zeiten tut es gut, an eine Frau zu erinnern, die während der Weltwirtschaftskrise 1929 nicht den Kopf verlor. Dorothy Day (1897-1980) stand in jenen Tagen für ein solidarisches Miteinander ein. Sie gehörte dem Milieu der New Yorker Bohème an und wurde zur gläubigen Katholikin, prominenten Sozialaktivistin. In ihrer US-amerikanischen Heimat ist sie – bis heute – eine Ikone des sozialen Gewissens. Als Mitbegründerin und Herausgeberin der Zeitung „The Catholic Worker“ teilte sie ihr Leben mit Obdachlosen und litt zugleich an einer Kirche, die sie mehr als mächtige Institution denn als geschwisterliche Gemeinschaft in der Nachfolge Jesu erlebte. So stellte sie nach dem Zweiten Weltkrieg den American Way of Life infrage und kam in Konflikt mit Kirche und Staat. Ihr modernes Verständnis von Heiligkeit entdeckt die Lebendigkeit der Kirche mitten im Alltag. Die Referentin schöpft aus ihrer umfangreichen Forschung, deren Ertrag sie für in der 2022 erschienene Biographie über Dorothy veröffentlicht hat.

Dr. Monika Bauer (*1953) ist Pädagogin und Theologin. Sie unterrichtete von der Spielgruppe bis zur Seniorinnenrunde auf allen Stufen und war Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Weil ihr Erkenntnisort die Grenze ist (Paul Tillich), hat sie sowohl als Geburtsvorbereiterin als auch als Sterbebegleiterin gearbeitet. Gegenwärtig ist sie in der Pfarrei in der Freiwilligenarbeit engagiert.

 

 

Weitere Hinweise zum gottesdienstlichen Leben unserer Kirchengemeinde:

  • Regelmäßige Predigtreihen, Gottesdienste mit besonderer Musik (z.B. Kantaten), Hochschulgottesdienste, Semester-Eröffnungsgottesdienste. Wir pflegen auch eine Auswahl des neueren geistlichen Liedgutes.

 

  • In der Sakristei steht für Eltern mit Kindern ein kleiner Spieltisch und Malzeug bereit. Hier können Sie sich frei bewegen, spielen und über einen Lautsprecher die Predigt mithören.

 

  • Von Januar bis März feiern wir aus energetischen Gründen „Winterkirche“ im großen Gemeindesaal (barrierefreies Gemeindehaus gegenüber).

 

  • Möchten Sie ein Anliegen zur Fürbitte beitragen? Wenden Sie sich bitte vor dem Gottesdienst an Pfarrer Busch oder schreiben über dieses Kontaktformular eine Mitteilung.