„Der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht!
Geht hin und redet mit seinen Jüngern.“ (Markus 16)

Begleitprogramm zur Ausstellung „Talar und Lippenstift“
über die Frauenordination in der Braunschweigischen Landeskirche 

 

Ausstellungsort: St. Katharinen in Braunschweig
Vorträge: Gemeindesaal
Besichtigungszeiten: werktags von 9 bis 15 Uhr und nach Terminvereinbarung

 

Nach 50 Jahren kommt das Thema „nach Hause“. Im April 1968 wurden 6 ausgebildete Theologinnen erstmals in das Amt der Pfarrerin der Braunschweigischen Landeskirche ordiniert. Der Gottesdienst fand in St. Katharinen statt. Eine Ausstellung vom „Portal zur Geschichte – Sammlung Frauenstift Bad Gandersheim“, die anlässlich des Jubiläums konzipiert wurde, hat die bewegte Geschichte dieser Veränderung im kirchlichen Leben eindrücklich dokumentiert. Nun ist „Talar und Lippenstift“ bis Mitte April 2019 in der Katharinenkirche zu sehen. Sie entfaltet das Thema mit historischen Informationen und anhand zahlreicher individueller Beispiele. Die Veranstaltungen dieses Begleitprogramms finden im großen Gemeindesaal des barrierefreien Gemeindehauses am Braunschweiger Hagenmarkt statt. Sie ergänzen die Ausstellung. Der Eintritt ist frei.

Der lange Weg der Gleichberechtigung
Eine zweiteilige Vortragsveranstaltung von Lena Kreie
(Verein „Andere Geschichte“ in Braunschweig) im Rahmen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“. Mit Musik sowie Kaffee und Kuchen.

Mittwoch, 23. Januar 2019 um 15 Uhr:
Teil 1: Frauen erobern sich das Recht auf Bildung und Beruf
Es werden vorgestellt: Margarete Breymann, die erste Frauenärztin Braunschweigs, und Anna Klie, Lehrerin und Schriftstellerin
Referentin: Lena Kreie (Arbeitskreis „Andere Geschichte“)

Mittwoch, 13. Februar 2019 um 15 Uhr
Teil 2: Frauen erobern sich die Kunst
Es werden vorgestellt: die Pianistin und Klavierpädagogin Minette Rautmann-Wegmann, die Fotografin Käthe Buchler und die Malerin Margarethe Raabe
Lena Kreie (Arbeitskreis „Andere Geschichte“)

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Eine biblische Übung – Lesen, denken, miteinander reden
Nach evangelischem Verständnis ist die Bibel Quelle und Norm für das kirchliche Leben. Ein theologisch informierter und gründlicher Blick in ausgewählte Texte legt Einsichten frei.

Dienstag, 19. Februar 2019 um 20 Uhr
Von Gott berufen – Von Christus beauftragt
In dieser kleinen biblisch-theologischen Übung zu den biblischen Argumenten für Frauen in geistlichen Ämtern sind die TeilnehmerInnen eingeladen zur kritischen Bibellektüre. Begleitet und kommentiert lesen wir gemeinsam theologisch und sozialgeschichtlich relevante Stellen aus Altem und Neuem Testament, die eine differenzierte Betrachtung der Frauenordination aus biblischer Sicht ermöglichen. Bitte bringen Sie gerne eine eigene Bibel mit.

Pfarrerin Sabine Wittekopf, Bugenhagenkirche Gliesmarode

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Amt und Biographie
Für Frauen im Pfarramt gab es in den ersten Jahrzehnten keine Vorbilder. Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht, gegen Skepsis und Widerstände das Pfarramt auch als Frauenberuf zu etablieren?

Dienstag, 12. März 2019 um 19.00 Uhr
Erinnerungen an die erste Stunde und Erfahrungen aus 50 Jahren.
Pfarrerin i.R. Ingeborg-Charlotte Neubeck, geb. Dürre, gehörte zu den ersten ordinierten Frauen im Braunschweiger Land. In einem Gespräch erinnert Sie sich und erzählt von ihrem Weg als Pfarrerin in der Braunschweigischen und der Hannoverschen Landeskirche.

Mittwoch, 27. März 2019 um 15 Uhr
Frauen erobern die Zukunft – Aktuelle Wege in Braunschweig
Wissenswertes über Talare und Lippenstifte.
Martin Hasewinkel im Interview mit Pfarrerin Gabriele Geyer-Knüppel, St. Petri (angefragt), Julia Littmann (Studierende der Theologie TU Braunschweig) und Pfarrer Werner Busch, St. Katharinen

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Erfahrungen aus der Ev.-lutherischen Landeskirche in Hannover
Ein Blick über den Zaun in die Nachbarlandeskirche.

Montag, 8. April 2019 um 19.30 Uhr
„Angekommen!-Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt in der Hannoverschen Landeskirche“
Seit 1925 versuchten Synodalinnen in der hannoverschen Landeskirche den Weg für ein weibliches Pfarramt zu öffnen. Bis am 2.5.1964 die erste Ordination durch Landessuperintendent Gerhard Heintze in Hildesheim stattfand, war es ein steiniger Weg, der anhand ausgewählter Biographien nachgezeichnet wird.  Angekommen im Pfarramt? – wie hat sich das Pastorinnenbild in den letzten 50 Jahren verändert, was sind die Herausforderungen heute?

Pfarrerin Dr. Heike Köhler

 

 

Unglaublicher Jesus

Dienstag, 26. April 2016 um 19.45 Uhr in der DJH Braunschweig

Plakat Unglaublicher JESUS_kleinIn der neuen Braunschweiger Jugendherberge (Wendenstraße 30) geht am kommenden Dienstag, 26. April, die „Unterredung über den Glauben“ mit einer kleinen Veränderung weiter. Am vierten Termin werden Professor Dr. Thomas Sonar (TU Braunschweig) und Katharinenpfarrer Werner Busch zum Thema „Unglaublicher Jesus“ sprechen. „Wir gehen ans Eingemachte und wenden uns dem ersten schwierigen Hauptthema zu, dem Namensgeber der christlichen Religion“, so der Mathematiker, der sich vom Theologen zu der Zusammenarbeit hat gewinnen lassen. Die Veranstaltungsreihe ist als Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit musikalischer Rahmung konzipiert und wendet sich an interessierte Menschen, „die die Basics des christlichen Glaubens einmal intellektuell durchkauen möchten.“

Eine Neuerung im Veranstaltungskonzept: Pfarrerin Christiane Picht-Büscher (Studierendengemeinde) und Dipl.-Religionspädagogin Britta Lange-Geck (TU Braunschweig) werden als „Anwälte des Publikums“ mit einer anderswo schon bewährten Methode die Moderation übernehmen. Nach den Vorträgen, in denen Sonar und Busch such die Bälle zuspielen und Argumente austauschen, wird dadurch anschließende aktive Beteiligung interessierter Zuhörer am anschließenden Gespräch möglich. „Wir sind gespannt auf die Diskussion, die sich dieses Mal daraus entspinnt“, sind sich die Referenten einig. Der Eintritt ist frei.

Un ? Wirklichkeit Gottes

UnWirklichkeit Gottes PlakatIm gediegenen Saal des Hotels „Deutsches Haus“ mit Blick auf einen goldenen Löwen versammelten sich etwa 40 Besucher zum Thema „Un ? Wirklichkeit Gottes“. Professor Sonar reflektiert in seiner Herausforderung anhand einiger Beispiele das Problem der Gottesbeweise. In der Beweisfrage sieht er eine „a priorische Blasphemie“. Der Skepsis gegenüber Gottesbeweisen stimmt Pfarrer Busch in seiner Antwort zwar zu. Er geht jedoch einen anderen Denk-Weg und nähert sich der Wirklichkeit Gottes. Darufhin erwidert Sonar: „Das ist mir zu gefühlig“ …  Im Anschluss an die beiden Vorträge traf man sich im Foyer vor dem Saal zum angeregten und unterhaltsamen Nachgespräch.

Datei der Vorträge wird in Kürze hier eingestellt.

Gott und Leid

10. November 2015: „Gott und Leid“ in der Evangelischen Studierendengemeinde (Pockelsstraße 21, 38106 Braunschweig)

Plakat-Gott-und-LeidDer Saal im Haus der Studentengemeinde war gerappelt voll, als esg-Pfarrerin Christiane Picht-Büscher die Anwesenden willkommen hieß. Das Thema „Gott und Leid“ ist ein Klassiker, der sich nie verbrauchen wird. Die Größe des gestellten Themas ließ ahnen, dass die Referenten ihrer Zuhörerrschaft einen längeren Gedankenweg zumuten würden.

Text-Datei mit den Vorträgen