Neuer Kirchenvorstand: Bitte wählen!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder unserer Kirchengemeinde!

Am 10. März 2024 findet die Wahl zum neuen Kirchenvorstand statt.

Sie haben die zentral verschickten Wahlunterlagen bereits per Post erhalten.

Bis 3. März 2024 können Sie online abstimmen. Die Informationen hierzu finden Sie in Ihrem persönlichen Wahlbrief.

Am 10. März 2024 öffnet das Wahllokal im Gemeindehaus nach dem Gottesdienst um 11.30 Uhr und schließt um 16.30 Uhr.

Falls Sie sich für die Briefwahl entscheiden, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro (Tel. 0531 – 44 66 9 oder katharinen.bs.buero@nulllk-bs.de). Bitte senden Sie Ihre Briefwahlunterlagen dann rechtzeitig zurück (oder geben Sie sie im verschlossenen Umschlag direkt im Gemeindebüro ab), sodass Ihre Stimmabgabe noch rechtzeitig vor Wahlende am 10.3.2024 beim Wahlvorstand eingeht und mitgezahlt werden kann.

Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich Ihnen hier vor: Kirchenvorstandswahl 2024

Jahresrückblick und -Ausblick an St. Katharinen

Wie (fast) alle Jahre wieder gab es auch zum zurückliegenden Jahreswechsel einen Rückblick des Gemeindepfarrers Werner Busch und eine knappe Vorausschau ins Neue Jahr 2024. Die überarbeitete Fassung lesen Sie hier.

Am Sonntag, den 1. Januar, begann unser Kirchengemeindejahr 2023 mit musikalischer Andacht und anschließendem Empfang. Es wurde am Sonntag, den 31. Dezember, mit einem musikalischen Abendmahlsgottesdienst beendet. Dazwischen lagen 12 Monate, in denen eine neue Normalität bei uns einkehrte. Im Lauf dieses Jahres endete die Pandemie und damit auch die Einschränkungen, die uns zum Jahreswechselt 2022-2023 noch beschäftigt hatten. Ostern war eine Art Trendwende in unserem Gemeindeleben. Endlich fand wieder die Osternacht mit anschließendem Frühstück statt! Auch für unser Bildungsangebot „Mittwochnachmittag“ im wöchentlichen Rhythmus mit Vortrag und Musik bei Kaffee und Kuchen öffnen wir seit April wieder regelmäßig die Türen. Bevor es wieder losging, hatten wir Sorge, ob nach der 3-jährigen Pause das seinerzeit beliebte Format überhaupt noch in Erinnerung geblieben ist. Die ersten Vorträge über die ermutigenden Selbstregulierungskräfte der Vegetation im Harz und die Renaturierung der Schunter haben gezeigt: Die Menschen kommen wieder – bei interessanten Themen sogar in einer überwältigend hohen Zahl, sodass der große Gemeindesaal manchmal fast aus den Nähten platzt(e). Inzwischen läuft das Angebot mit der Themenreihe „Gedankengänge und Lebenswege – Theologie und Kirche in Biographien“ weiter. Wir widmen uns Persönlichkeiten wie Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Martin Niemöller, Sophie Scholl, Johnny Cash, Elisabeth. In 2024 warten Namen wie Dorothee Sölle, Dorothy Day, Helmut Gollwitzer und noch einige andere auf eine interessierte Zuhörerschaft. Am kommenden Mittwoch (28.2.2024) gedenken wir in einem Liedernachmittag des 150. Todestages von Hoffmann von Fallersleber und waren vor kurzem erst Reisebegleiter auf einer eindrücklichen Tour durch Ostanatolien.

Ein erster Höhepunkt 2023 war das große Chorkonzert unserer Kantorei am 30. April. Mit der „missa votiva“ von Jan Dismas Zelenka hat unsere Chorleiterin Christine Strubel ein besonderes Werk ausgewählt, mit dem sich unser Chor im Konzertformat klangstark und mitreißend „wieder zurückgemeldet“ hat. Zur neuen Normalität gehörte in diesem Zusammenhang eine veränderte, intensive Zusammenarbeit zwischen den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten (z.B. durch finanzielle Beiträge, durch Planung und Koordination im Chorvorstand, beim Organisieren der Abläufe rund ums Konzert) und dem Team der Hauptamtlichen unserer Gemeinde (Frau Heyer, Frau Weigum und mir). Die finanzielle und tatkräftige Förderung durch den „Freundeskreis zur Förderung der Kirchenmusik an St. Katharinen“ ist eine hilfreiche Konstante in dieser Zeit gewesen und geblieben. Wie weitreichend die landeskirchliche Personalkürzung bzw. Verlagerung der Musikerbesetzung unserer Gemeinde sich für uns auswirkt, wurde in der organisatorischen Vorbereitung dieses Ereignisses deutlich spürbar. Wir sind dankbar, dass Hanno Schiefner und Wolfgang als Kantoren und Organisten verlässlichliche Stützen unseres musikalischen Gemeindelebens sind. Nach dem im Dezember 2023 stattgefundenen Weihnachtskonzert in Kooperation mit dem Jugendchor des Braunschweiger Staatstheaters „Belcanto“ und der musikalischen Gestaltung zweier Festgottesdienste in diesen Weihnachtstagen geht es für die Kantorei nun schon weiter. Das nächste große Konzert am 28. April 2024 ist in Vorbereitung. Es macht Freude mitzuerleben, dass die Kantorei langsam wächst und neue Sängerinnen und Sänger zur Chorgemeinschaft hinzukommen.

Noch während der Pandemie – und verstärkt danach – hat sich eine Veränderung abgezeichnet, die uns vor neue Aufgaben stellt. Die Anfragen für diakonische Einzelfallunterstützung haben sehr zugenommen. Wir sind hierfür in gutem Kontakt zu den diakonischen Tagestreffs in der Braunschweiger Innenstadt (Tagestreff Iglu auf der Wilhelmstraße und dem Tagestreff Madamenhof am Madamenweg). Diese professionell aufgestellten Einrichtungen sind für uns unverzichtbare, wertvolle Partner, um hilfesuchenden Menschen wenigstens einigermaßen gerecht werden zu können. Dass die Treffs ihre wichtige Arbeit tun können, ist nicht selbstverständlich, wie man am inzwischen stark eingeschränkten Angebot der Bahnhofsmission sehen kann. Es fehlen Ehrenamtliche, die sich dort engagieren können. Wir erleben es so: Immer mehr Menschen erbitten wöchentlich „Essens-Tickets“. Diese ermöglichen es, kostenlos eine warme Mahlzeit in Gesellschaft mit anderen haben zu können (Angebot im Madamenhof).

Unabhängig davon hat die Initiative HiOb (Hilfe für Obdachlose) des Ev. Sozialwerks Braunschweig bereits mehrere Male die Initiative der „Barber Angels“ in unsere Stadt geholt. Das Angebot eines kostenlosen Haarschnitts, einer Kleiderkammer und des Zusammenseins bei Kaffee und Kuchen findet eine erstaunliche starke Nachfrage. Es fand bereits zweimal in unserem Gemeindehaus statt (siehe Bericht im aktuellen Hagenbrief). Mit HiOb sind wir uns einig, dies auch künftig regelmäßig (ca. 2-4x im Jahr) hier stattfinden zu lassen. Es gibt noch einige organisatorische Hausaufgaben zu machen und Anschaffungen zu tätigen, um besser für den Ansturm gerüstet zu sein. Ein gut besuchtes Gemeindehaus und viele Begegnungen erfüllen das große Team mit tiefer Zufriedenheit. Trotzdem bleibt so ein Barber-Angels-Tag eine Herausforderung.

Das Orga-Team von HiOb

Das Bild zeigt (von links nach rechts): Gudrun Anhamm, Oliver Hübner, Karola Wöhlk und Jutta Wolff vom Team HiOb

Vor der Pandemie hatten diakonische Aufgaben bei uns in St. Katharinen noch nicht den Umfang, den sie inzwischen haben. Es waren wirklich noch „Einzelfallhilfen“. Jetzt müssen wir kleine, eigene Strukturen aufbauen, weil der Bedarf deutlich angestiegen ist. Wir nehmen diese Aufgabe an und freuen uns auf die ehrenamtliche Unterstützung, die wir für 2024 bei der Ausgabe der „Essens-Tickets“ zugesagt bekommen haben. Wir wollen dem einen kleinen geselligen Rahmen geben, denn der Mensch lebt bekanntlich nicht vom Brot allein, sondern auch vom Wort, von Gespräch, Aufmerksamkeit und Wertschätzung.

Bei dem großen Unwetter im Juni dieses Jahres wurde deutlich, dass der bereits bekannte Reparaturbedarf am Dach unseres Gemeindehauses nicht mehr warten kann. Es regnete nicht nur außen, sondern durch zahlreiche undichte Stellen auch innen. Mithilfe eines Architekten, der unser Haus gut kennt, haben wir inzwischen die Planungen aufgenommen. Die Ausschreibung ist erfolgt. Mit einer umfänglichen Dach-Reparatur wollen wir auch Maßnahmen zur energetischen Verbesserung verbinden. Die Möglichkeiten dafür sind jedoch aufgrund der bauphysikalischen Rahmenbedingungen des Hauses sehr eingeschränkt. Wir erwarten, dass das Einarbeiten einer Dämmung in die Decke des Großen Saals einen Effekt zum Einsparen von Energiekosten bewirkt. Auch ein paar Schönheitsreparaturen müssen gemacht werden (z.B. das Parkett aufarbeiten, evtl. neue Beleuchtung). Die Baumaßnahme wird in 2024 in voraussichtlich zwei Etappen durchgeführt. Wir möchten sie zum Anlass nehmen, um an den Braunschweiger Architekten Justus Herrenberger (1920-2014) zu erinnern. In den 60er Jahren hat er dieses Gebäude konzipiert, das sowohl multifunktional angelegt ist als auch ein besonderes atmosphärisch angenehmes Innenraumerlebnis bietet. Als einer der größten kirchlichen Veranstaltungsräume in Braunschweig eignet sich das Haus sowohl für Vortrags- und Musikveranstaltungen, größere Sitzungen als auch für unsere „Winterkirche“ (wieder ab Januar) bestens. Ein vor Jahren von einer Braunschweiger Familie überaus großzügig gespendeter Aufzug trägt zur Barrierefreiheit bei und macht das Haus zu einem sehr geeigneten kirchlichen Versammlungsort, den wir gerne erhalten und pflegen möchten.

Zusammen mit unseren Kooperationspartnern blicken wir erwartungsvoll gespannt in das Jahr 2024 hinüber. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit hat bereits am 6. Februar 2024 ihren öffentlichen Jahresempfang mit dem Antisemitismus-Beauftragten des Landes Niedersachsen begangen. Prof. Dr. Gerhard Wegner hielt einen Überblicksvortrag zur Problemlage.

Wir haben noch weitere Kooperationspartner „im Haus“. Die Braunschweiger Bibelgesellschaft wird voraussichtlich ihre postalische Adresse nach St. Katharinen verlegen, und mit den Studentengemeinden esg und khg werden wir wieder ökumenische Gottesdienste zu Semesterschluss und – Eröffnung hier feiern.

Von der Jahreslosung für 2024 lassen wir uns daran erinnern, dass das alles kein Selbstzweck ist. „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe!“ (1. Korinther 16,14). Kirche hat mehrfach Grund und Anlass, mit selbstkritischer Wachsamkeit in die Zukunft zu blicken, nicht zuletzt wegen der Missbrauchsskandale. Die am 25.1.2024 veröffentlichte Aufarbeitungsstudie „ForuM“ beinhaltet für die Kirche auf allen Ebenen die Verpflichtung, dieses Thema sorgfältig und entschlossen voranzubringen.

Den Rückgang an Mitgliedern und fortgesetzte Personalkürzungen spüren wir auch vor Ort, nicht zuletzt darin, dass ich als Gemeindepfarrer seit Oktober 2022 auch für die benachbarte Kirchengemeinde St. Ulrici (Brüdernkirche) mit zuständig bin. In innerkirchlichen Diskussionen ist die Ressourcenfrage oft sehr dominant. Die genannte Losung mahnt, dass der Blick auf Menschen das Wichtigste ist. Wir hoffen und beten, dass es uns gelingt, hier am Hagenmarkt weiterhin eine Kirchengemeinde für unterschiedliche Menschen zu sein. Wir danken allen Mitgliedern und Freunden herzlich für die erfahrene Unterstützung und schauen voraus auf die Kirchenvorstandswahl am 10. März 2024.

Ihnen allen und unserer so schrecklich zerrissenen, gefährlich unruhigen Welt wünschen wir Frieden und Segen für dieses in Fahrt befindliche Jahr 2024!

Im Namen des Kirchenvorstands grüßt Sie herzlich Ihr Werner Busch.

Der Römerbrief – ein Laien-Seminar.

Die begonnene Gesprächsreihe mit Prof. Dr. Klaus Wengst wird mit einer veränderten Terminplanung fortgesetzt. Mehrere Interessierte haben uns angesprochen und die für sie ungünstige Terminplanung bedauert. Hier die veränderten Termine und die Gesamtankündigung.

Fr., 1. März 2024 um 16.30 Uhr
Fr., 15. März 2024 um 16.30 Uhr
Fr., 12. April 2024 um 16.30 Uhr
Fr., 3. Mai 2024 um 16.30 Uhr
Fr., 31. Mai 2024 um 16.30 Uhr
Fr., 14. Juni 2024 um 16.30 Uhr

Der Römerbrief ist der längste und auch gewichtigste Brief des Paulus. In der evangelischen Kirche wurde er von Martin Luther an zu einem zentralen biblischen Zeugnis. Einige Passagen dieses Briefes gehören bis heute zur Kernidentität evangelischen Christseins. Deshalb lohnt es, ihn zu lesen.

Luther hat seine wirkmächtige Auslegung dieser großen neutestamentlichen Schrift allerdings in der scharfen Auseinandersetzung mit der spätmittelalterlichen katholischen Kirche entwickelt. Das führte ihn in polemische Einseitigkeiten, die er wiederum in den Brief zurückprojizierte. Der Reformator identifizierte sich mit Paulus. Als solcher schrieb und predigte er „gegen die Papisten, unsere Juden“. Seine Auslegung bekam einen starken antijüdischen Nebeneffekt. Was Luther gegen die Papstkirche einzuwenden hatte, wurde zugleich zu einer polemisch verzerrten Wahrnehmung „der Juden“. Dem Judentum wurde – und wird teilweise bis heute – „Gesetzlichkeit“ und „Verdienstlichkeit“ unterstellt. Man kenne dort angeblich keine Gnade. So wurde die Botschaft von der Gnade gnadenlos antijüdisch.

Dieser Nebeneffekt wurde leider ebenso wirksam wie Luthers zentrale, befreiende Entdeckungen. Erst nach dem Ereignis der Shoa (Holocaust) im 20. Jahrhundert hat in der evangelischen Theologie ein Umdenken eingesetzt. Daran hat Prof. Dr. Klaus Wengst in zahlreichen Publikationen der letzten drei Jahrzehnte intensiv und prägend mitgewirkt. „Die Situation des Paulus war eine völlig andere als die Martin Luthers. Paulus war selbst Jude.“ Von daher ist ein neues Verständnis sowohl des Römerbriefes als auch des Evangeliums zu entwickeln. Überkommene Denkgewohnheiten sind zu überwinden und zahlreiche Missverständnisse zu korrigieren. Gerade angesichts gegenwärtig neu auflebender Judenfeindlichkeit hält Klaus Wengst eine biblisch begründete Partnerschaft der Kirche mit Israel und dem Judentum für dringlich.

An folgenden Terminen wird der Neutestamentler (seinerzeit Bochum) sein Verständnis von wichtigen Passagen des Römerbriefes erläutern und zur Diskussion stellen. Interessierte sind willkommen. Die gut eineinhalb-stündigenTreffen finden im Kleinen Saal des Gemeindehauses von St. Katharinen statt. Jedes Treffen ist thematisch in sich abgeschlossen, punktuelle Teilnahme ist auch ohne Kenntnis der ganzen Reihe sinnvoll.

EIne Übersetzung und Gliederung des gesamten Römerbrief von Prof. Dr. Klaus Wengst können Sie hier herunterladen:

Armenische Kultur in Ostanatolien

Mittwochnachmittag, 14. Februar 2024 ab 15 Uhr im Gemeindesaal

Auf den Spuren der armenischen Kultur in Ostanatolien
Vortrag von Werner Heinemann

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise in den Osten der Türkei, wo sich trotz Völkermord und Vertreibung der armenischen Christen 1915 bis heute ihre kulturellen Hinterlassenschaften erhalten haben. Lassen Sie sich beeindrucken von grandiosen Landschaften, eindrucksvollen Sakralbauten und den Zeugnissen kultureller Vielfalt in diesem Teil der heutigen Türkei. Mit zahlreichen Lichtbildern erhalten Sie Einblicke  zu Land und Leuten in dieser wenig bekannten Grenzregion zu Georgien, Armenien, Syrien und dem Iran.

Weitere Termine und Themen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ finden Sie hier:

Jahresempfang: The Sound of Dialogue

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Südost-Niedersachsen und die Kirchengengemeinde St. Katharinen in Braunschweig laden ein.

Zu Ihrem festlichen Jahresempfang am 6. Februar 2024 hat die „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost“ (GCJZ) den Antisemitismusbeauftragten des Landes Niedersachsen Prof. Dr. Gerhard Wegner als Referenten gewinnen können und lädt zusammen mit der Braunschweiger Katharinengemeinde zu Vortrag und Empfang in die Kirche am Hagenmarkt ein, Beginn 19 Uhr. Als musikalische Gestaltung kündigen Hanno Schiefner (Klavier) und Anna Gaschler (Violoncello) Werke von Ernst Bloch (1880-1959), Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und Georg Goltermann (1824-1898) an. Der anschließende Empfang hinter die Orgel gibt Gelegenheit für Gespräche. Ehrengäste aus der Politik, Zivilgesellschaft und Kirche werden erwartet. Die Einladung richtet sich gleicherweise an die interessierte Allgemeinheit und der Eintritt ist frei.

(c) Gerhard Wegner, neuer niedersächsischer Antisemitismusbeauftragter, steht im Landtag.