Mittwochnachmittag an St. Katharinen

Termine und Themen (siehe unten).

Wir laden Sie herzlich zu unserem evangelischen Bildungsangebot für interssierte Braunschweigerinnen und Braunschweiger ein. Die Kirchengemeinden St. Andreas-Petri, St. Blasii, St. Katharinen, St. Magni und St. Ulrici weisen gemeinsam auf unseren wöchentlichen Termin mit Vorträgen, Musik, Kaffee und Kuchen hin.

Nicht aufhören, zu denken.
Den Glauben wachhalten.
Kultur genießen.
Im Gespräch bleiben.
Gemeinsam singen.

Mittwochs von 15 bis 17 Uhr im Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig.
Parkplatz vorhanden. Ca. 30 m von der Straßenbahn-Haltestelle „Hagenmarkt“ entfernt.

Hier die nächsten Termine:

4. März:
Konstantinopel – Einblicke in die Geschichte einer antiken Stadt

11. März:
(in Planungn)

18. März:
Vortrag über den einstigen Katharinenpfarrer und berühmten Braunschweiger Botaniker Werner Betrram.
Prof. Dr. Dietmar Brandes vom Institut für Pflanzenbiologie und Botanischer Garten der TU Braunschweig.

25. März
fällt aus.

1. April
fällt aus (kein Scherz)

8. April
Vortrag über den Braunschweiger Künstler Bodo Kampmann von Bärbel Mäkeler

120 Jahre Dietrich Bonhoeffer

Eine Veranstaltungsreihe der Gemeindepflegestiftung St. Katharinen, mit Kooperationspartnern

Als jemand, der für seine Überzeugungen mit dem Leben eintrat, ist Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) seit inzwischen 8 Jahrzehnten für viele Menschen zur Inspiration und zum Vorbild geworden. Aktuell und Generationen übergreifend wie seine Wirkung will auch diese Veranstaltungsreihe sein. Neuere Vereinnahmungen Bonhoeffers von rechtsextremistischen Kreisen mahnen, zugleich prüfend hinzuschauen. Anlässlich des 120. Geburtsjahres Bonhoeffers richtet sich diese Reihe an Menschen unterschiedlichen Alters und greift drängende Fragestellungen unserer Zeit auf. Auch die Referierenden gehören unterschiedlichen Forschergenerationen an und haben i.d.R. erst vor kurzem über den berühmten Theologen publiziert. Im Zentrum der jeweils gut 2-stündigen Veranstaltungen steht ein ausführlicher Vortrag mit der Möglichkeit für Nachfragen und Austausch. 

Den Abschluss bildet jeweils eine Besinnung mit Texten und Gebeten von Dietrich Bonhoeffer. Zwischendurch wird ein kleiner Imbiss gereicht. Erstmals tritt hiermit die Gemeindepflegestiftung St. Katharinen als Veranstalterin auf und initiiert diese besondere Reihe als Kooperation zwischen Studierendengemeinde (esg) und Kirchengemeinde, gefördert durch die Evangelische Erwachsenenbildung und die Stiftung Agathon. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.

Folgende Termine sind geplant. Nähere Ankündigungen folgen.

Mi., 27. Mai um 17 Uhr
Black Lives matter. Bonhoeffer in New York (1930-31).
Hellmut Schlingensiepen

Mi., 3. Juni um 17 Uhr
Stationen einer mystischen Biographie.
Prof. Dr. Peter Zimmerling

Mi., 10. Juni um 17 Uhr
Deep Fake und „Die Wahrheit sagen“.
Prof. Dr. Florian Höhne

Di., 16. Juni um 16 Uhr
Schreien! Bonhoeffer und die Juden.
Dr. Jutta Koslowski
[Im Rahmen der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost. Anderer Ablauf.]

Mi., 17. Juni um 17 Uhr
[Noch in Planung]

24. Juni um 17 Uhr?
Versuchung hinter Gittern. Bonhoeffers theologische Krise.
Prof. Dr. Ralf Frisch

Gedenkstätte Friedenskapelle

Mittwochnachmittag an St. Katharinen, 25. Februar 2026 von 15-17 Uhr

Foto: (c) Gedenkstätte Friedenskapelle (Homepage)

Am 25.2. wird Regina Blume über die Braunschweiger „Gedenkstätte Friedenskapelle“ referieren, Beginn um 15 Uhr im Gemeindesaal St. Katharinen (Braunschweig, Hagenmarkt). Die Vorsitzende des Trägervereins stellt die ehemalige katholische Friedhofskapelle vor, die inzwischen als Gedenkort für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dient. Es finden Ausstellungen und thematische Veranstaltung statt (u.a. mit Schülergruppen). „Uns ist wichtig, dass Gedenken auch Nachdenken bedeutet, deshalb bieten wir Veranstaltungen zu historischen und zeitgeschichtlichen Themen an, die für die Schrecken des Krieges und die Notwendigkeit von Frieden sensibilisieren.“ Neben einer kleinen Bibliothek befindet sich die sogenannte „Totenklage“ in der Kapelle: drei Bücher, in denen die Namen von knapp 5000 auf den Braunschweiger Friedhöfen Beigesetzten verzeichnet sind, die in der Zeit von 1933 bis 1945 ermordet wurden oder durch Bomben umgebracht wurden. In der kirchlich und musikalisch gerahmten Veranstaltung werden Kaffee und Kuchen gereicht, der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Vortrag über Andreas Baader und Gudrun Ensslin

4. Februar 2026 „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ von 15 – 17 Uhr

„Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ setzt seine Reise durch “Gedankengänge und Lebenswege” am 4.2.2026 mit einem Vortrag fort, den Dr. Alex Aßmann über Andreas Baader und Gudrun Ensslin halten wird, Beginn um 15 Uhr im Gemeindehaus von St. Katharinen (Hagenmarkt, Braunschweig). Als führende Mitglieder der “Roten Armee Fraktion” gehörten sie zu den Drahtziehern der Attentate und Morde im Deutschen Herbst der 1970er Jahre. Dr. Aßmann hat als Erziehungswissenschaftler an der Universität Göttingen mit Schwerpunkt u.a. in Biografik intensiv zur Pfarrerstochter Ensslin als auch zum Mitgbegründer der “RAF” Baader recherchiert und publiziert. Er wird an diesem Nachmittag aus seinem 2025 erschienen Buch “Im Gefängnis frei” vortragen. Der Vortrag wird als Video-Schalte stattfinden. Kaffee und Kuchen werden gereicht, der Eintritt in die kirchlich und musikalisch gerahmte Veranstaltung ist frei und eine Spende wird erbeten.

Die Veranstaltung wird von der EEB Niedersachsen gefördert.

(c) Buchcover vom Verlag Nautilus/Hamburg (c) Foto privat Dr. Alex Aßmann

Vortrag über Rudi Dutschke

28. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr im Gemeindesaal

Foto: R. Dutscke gemeinfrei (Wikipedia), U. Chaussy privat.

In der Reihe “Gedankengänge und Lebenswege” wird Ulrich Chaussy bei „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ am 28.1.2026 einen multimedialen Vortrag über Rudi Dutschke halten, Beginn der musikalisch und geistlich gerahmten Veranstaltung um 15 Uhr im Gemeindehaus am Braunschweiger Hagenmarkt. Als junger Redakteur des Bayrischen Rundfunks interviewte Chaussy den Wortführer der APO erstmals im Sommer 1979, nach dessen Tod an den Folgen eines Attentats hat er die Absicht, Dutschkes Geschichte aufzuschreiben, allein weiterverfolgt, hat Familienmitglieder und Wegbegleiter interviewt und soweit freigegeben auch Akteneinsicht genommen. Aus der inzwischen lebenslangen Beschäftigung mit dem wichtigsten Protagonisten der Studentenrevolte von 1968 ist eine Biographie in mehreren überarbeiteten Auflagen hervorgegangen. In der musikalisch und kirchlich gerahmten Veranstaltung berichtet Chaussy mit Lesepassagen sowie Bild- und Tondokumenten. Er ist insbesondere durch seine Recherchen zum Oktoberfest-Attentat von 1980 als investigativer Journalist bekannt geworden. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei, eine Spende willkommen.