We shall overcome.

Donnerstag, 17. Juni 2021 um 18 Uhr
piano plus: Musik und Talk am Tisch des Herrn.

Von 1954 bis 1990 wurde der 17. Juni jährlich als „Tag der Deutschen Einheit“ begangen. Aus einem aktuellen Anlass wird am kommenden Donnerstag um 18 Uhr dieser Gedenktag zum Thema in St. Katharinen (Hagenmarkt) gemacht. In diesem Jahr wird zum 17. Juni die Behörde des „Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen“ aufgelöst und der „Bundesbeauftrage für die Opfer der SED-Diktatur“ beginnt seine Arbeit. Die Katharinengemeinde hat Pfarrer Christian Dietrich aus Klettbach eingeladen, um bei „Musik und Talk am Tisch des Herrn“ aus seiner Arbeit in der „Projektstelle Seelsorge Diktaturopfer“ der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands zu berichten. Dietrich, dem aus politischen Gründen das Abitur verwehrt blieb, beteiligte sich einst als Naumburger Theologiestudent an Aktionen des kirchlichen Widerstandes der Jungen Gemeinde und der Studentengemeinde dort. Er wurde Vertreter der Bürgerrechtsbewegung in der DDR und von 2013 bis 2018 Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Ihm liegt daran, mit Besonnenheit und Gottvertrauen Menschen in der persönlichen Aufarbeitung ihrer eigenen Lebensgeschichte dieser Zeit zu begleiten. Er ist Geschäftsführer des Anerkennungsausschusses, den die Kirche in Mitteldeutschland für Opfer kirchlichen Handelns während der SED-Diktatur eingesetzt hat. Die musikalische Gestaltung dieses experimentellen Gottesdienstes haben die „Voicesistas“ u.a. mit vokaler Improvisation. Der Eintritt ist frei. Ein bewährtes Hygienekonzept ist in Geltung.

Christian Dietrich

Konzert wird verschoben.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach der von der Stadt Braunschweig seit gestern verpflichtend vorgeschriebenen Risikoeinschätzung sehen wir keine andere Möglichkeit, als das angekündigte Konzert mit der Johannes-Passion von J.S. Bach auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt zu verschieben. Wir bedauern, diese Entscheidung treffen zu müssen, sehen aber zugleich unsere Verantwortung darin, Situationen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko vermeiden zu helfen. Wir tragen damit dazu bei, die Verbereitung des Corona-Virus zu verlangsam und helfen mit, die Notlagen zu vermeiden, die eine beschleunigte Ausbreitung für unser Gesundheitssystem bedeuten könnten.

Sollten Sie bereits ein Ticket erworben haben, bewahren Sie es bitte auf und wenden sich an das Gemeindebüro unserer Gemeinde. Einzelheiten über Rückerstattung des Ticketpreises bzw. über einen geplanten neuen Aufführungstermin klären wir in Kürze und geben Ihnen das Prozedere auf Nachfrage dann bekannt. Wir bitten hierfür um etwas Geduld.

Zu Ihrer Information weisen wir auf folgende Internet-Seiten hin:

Stadt Braunschweig

Land Niedersachsen

Robert Koch-Institut

NDR-Information

Nach derzeitigem Informationsstand können unsere Gottesdienste jeden Sonntag um 10.30 Uhr weiter stattfinden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen behütete und gesegnete Tage!

Der King Code

Mittwochnachmittag eröffnet das Neue Jahr 2020.

Zum 91. Geburtstag von Martin Luther King am Mittwoch, 15.1.2020, beginnt das kirchliche Bildungsangebot „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ das neue Jahr mit einem Filmnachmittag über den Bürgerrechtler und Baptistenprediger (* 15. Januar 1929, † 4. April 1968). Die verantwortlichen Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Magni laden in das barrierefreie Gemeindehaus an der Katharinenkirche ein. Die Veranstaltung mit Musik (Iouri Kriatchko am Flügel) sowie Kaffee und Kuchen beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

MITTWOCHNACHMITTAG AN ST. KATHARINEN

Nicht aufhören zu denken.
Kultur genießen.
Den Glauben lebendig halten.
Miteinander reden und singen.
Unterwegs sein.

Mit „Mittwochmittag“ bieten die Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Magni in einem abwechslungsreichen Programm ein kirchliches Bildungsangebot an. Die wöchentliche Veranstaltung findet
von 15 bis 17 Uhr im barrierefreien Gemeindehaus von St. Katharinen am Hagenmarkt statt. Es ist offen für Interessierte aus der ganzen Stadt und verbindet Themen, Gespräch und Musik.

Veranstalter:
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Katharinen
Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Magni

Förderung durch:
Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen (EEB)

„Jud Süß“ Filmvorstellung mit Einführung

Der nationalsozialistische, antisemitische Propaganda-Film „Jud Süß“ (1940) von Veit Harlan ist ein „Vorbehaltsfilm“ der Murnau- Stiftung. Er darf daher nur nach Einverständnis der Stiftung mit einer qualifizierten Einführung und anschließenden Diskussion gezeigt werden. Am 4. November 2019 um 18.30 Uhr wird eine entsprechende Filmvorführung im Gemeindehaus von St. Katharinen zu sehen sein. „Wie wichtig Aufklärung und Auseinandersetzung mit dem Problem des offenem und verdecktem Antisemitismus ist, zeigt jüngst die schrecklichen Tat in Halle als auch zahlreiche Alltagserfahrungen jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger“, erläutern die Initiatoren das außergewöhnliche Veranstaltungsprojekt: Miriam Hesse (Pädagogin der Gauß-Schule), Siegfried Graumann (Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit) und Werner Busch (Pfarrer an St. Katharinen).

Als Referent wird der erfahrene Religions- und Medienpädagoge Michael M. Kleinschmidt in den Film einführen und die anschließende Diskussion leiten (Foto zur Verwendung als Datei angehängt; Rechteinhaber M. Kleinschmidt bitte angeben). Kleinschmidt organisiert und kuratiert seit 2001 filmpädagogische Projekte und Filmreihen, Workshops usw.

Die historische Person des jüdischen Hofmeisters Joseph Süß Oppenheimer war schon zu Lebzeiten im 18. Jahrhundert Opfer judenfeindlicher Vorurteile und Agitation geworden. Nachdem man ihn öffentlich hingerichtet hatte, lebte seine Legende bis in das 20. Jahrhundert weiter, u.a. in dem gleichnamigen Roman des jüdischen Schriftstellers Lion Feuchtwanger (1925). Eine ideologisch verzerrte und instrumentalisierte Darstellung erfuhr Oppenheimers Geschichte dann in dem Nazipropagandafilm, der antisemitische Stereotype in der perversen Form eines Unterhaltungsfilms darstellte. Dieser Film wird am 4.11. zu sehen sein. „Das Problem des Antisemitismus zu ignorieren, löst es nicht, sondern verstärkt es noch“, sind sich die Initiatoren einig. Information, Aufklärung und Diskussion seien wichtige Mittel, um dem entgegenzuwirken.

Einlass zu der gut 3-stündigen Veranstaltung mit begrenzter Platzzahl ist nur nach persönlicher, vorausgehender Anmeldung bis spätestens 4.11. um 17 Uhr möglich (katharinen.bs.buero@nulllk-bs.de oder Tel. 44 66 9 Anrufbeantworter). Der Eintritt ist frei.

Eine gleiche Veranstaltung für Lehrkräfte an Schulen sowie Referendare als auch Universitäts-Dozenten, Promovierende und Studierende findet am Dienstag, 5. November 2019 um 18.30 Uhr in den Räumen der Studierendengemeinde esg Braunschweig statt (Pockelsstraße 21 am Haupt-Campus der TU-Braunschweig). Organisation und Moderation dieser Veranstaltung: Miriam Hesse (Pädagogin Gaußschule Braunschweig) in Kooperation mit dem Studienseminar Braunschweig. Anmeldung hierfür bis 5.11. um 17 Uhr bitte an esg@nulllk-bs.de . Der Eintritt ist frei.