Freispruch statt Donnerwort

Für den 1. Sonntag nach Trinitatis 1724 hat J.S. Bach sie komponiert. Am Trinitatisfest 2016 bei sie uns im Gottesdienst zur Aufführung: Die Kantate O Ewigkeit, du Donnerwort (BWV 20; Text hier). Unter Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker brachte die Kantorei unserer Gemeinde zusammen mit Solisten und Instrumentalisten dieses Werk zur Aufführung.

Die Predigt dazu mit dem Titel „Freispruch statt Donnerwort hielt Pfarrer Werner Busch:

 

Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Gemeinde zu einem kleinen Empfang anlässlich des 20-jährigen Dienstjubiläums von Claus-Eduard Hecker an St. Katharinen ein. In einer kleinen Gruß- und Dankesrede würdigte Werner Busch die vielfältige musikalische Arbeit von Herrn Hecker, der nun zwei Jahrzehnte lang die Arbeit als Gemeindekantor und Organist geleitet und gestaltet hat. Das reiche musikalische Leben hier am Ort hat Herr Hecker mit viel Herz auf hohem Niveau und zur Freude vieler bewahrt und weiterentwickelt.

Kriegsenkel-Erinnerungen: Ein Beispiel

11. Mai 2016 von 15 bis 17 Uhr im barrierefreien Gemeindehaus St. Katharinen (An der Katharinenkirche 4, 38100 Braunschweig. Im Rahmen des wöchentlichen Thementreffs Mittwochnachmittag an St. Katharinen. Eintritt frei. Kaffee und Kuchen werden gereicht.

Ein Beispiel für den Rückblick der dritten Generation nach dem 2. Weltkrieg auf die damaligen Ereignisse wird am kommenden „Mittwochnachmittag in St. Katharinen“ vorgestellt. Im Rahmen des offenen Thementreffs wird mit einem Dokumentationsfilm die Erinnerungsarbeit der Kriegsenkelin Lena Karsten vorgestellt. Ihre Recherchen über das Leben ihres Großvaters, des evangelischen Pfarrers und Soldaten Dietrich Karsten, sind ein Verarbeitungsweg, wie er typisch und aufschlussreich für diese Generation ist. Nach dem gut 1-stündigen Film im geräumigen Gemeindesaal mit großer Leinwand ist Gelegenheit für Gespräch und Austausch. Interessierte sind willkommen. weiterlesen

Auferstehung – „Sich erschüttern lassen“

Ergänzend zur Unterredung „Unglaublicher Jesus“lesen Sie hier einen Kommentar zu einem Artikel in der Zeitschrift „Christ und Gegenwart“. Unter dem TitelSich erschüttern und wandeln lassengibt Pater Guido Kreppold eine nachdenkliche Reflexion zu einem der neutestamentlichen Auferstehungstexte. In einer anregenden Mail-Korrespondenz ist Werner Busch darauf hingewiesen und um eine Stellungnahme gebeten worden, was die Brief-Form seines Kommentars erklärt. weiterlesen

Unglaublicher Jesus

Dienstag, 26. April 2016 um 19.45 Uhr in der DJH Braunschweig

Plakat Unglaublicher JESUS_kleinIn der neuen Braunschweiger Jugendherberge (Wendenstraße 30) geht am kommenden Dienstag, 26. April, die „Unterredung über den Glauben“ mit einer kleinen Veränderung weiter. Am vierten Termin werden Professor Dr. Thomas Sonar (TU Braunschweig) und Katharinenpfarrer Werner Busch zum Thema „Unglaublicher Jesus“ sprechen. „Wir gehen ans Eingemachte und wenden uns dem ersten schwierigen Hauptthema zu, dem Namensgeber der christlichen Religion“, so der Mathematiker, der sich vom Theologen zu der Zusammenarbeit hat gewinnen lassen. Die Veranstaltungsreihe ist als Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit musikalischer Rahmung konzipiert und wendet sich an interessierte Menschen, „die die Basics des christlichen Glaubens einmal intellektuell durchkauen möchten.“

Eine Neuerung im Veranstaltungskonzept: Pfarrerin Christiane Picht-Büscher (Studierendengemeinde) und Dipl.-Religionspädagogin Britta Lange-Geck (TU Braunschweig) werden als „Anwälte des Publikums“ mit einer anderswo schon bewährten Methode die Moderation übernehmen. Nach den Vorträgen, in denen Sonar und Busch such die Bälle zuspielen und Argumente austauschen, wird dadurch anschließende aktive Beteiligung interessierter Zuhörer am anschließenden Gespräch möglich. „Wir sind gespannt auf die Diskussion, die sich dieses Mal daraus entspinnt“, sind sich die Referenten einig. Der Eintritt ist frei.

Golgatha ist nicht Brüssel

DSCI0707Predigt vom Karfreitag 2016 über Matthäus 26 sowie Johannes 18 und 19.

Predigtmanuskript zum Download

 

Die Terroranschläge unserer Tage und das Leiden, das sie verursacht haben, kann ich nicht mit dem Kreuz Jesu gleich setzen, liebe Gemeinde. Auch wenn ich mich gegen den Vergleich nicht wehren kann. Er gelingt mir nicht.

Obwohl in beidem kaltblütige Brutalität und vernichtende Härte zu sehen sind. Obwohl in beidem schreiendes Unrecht vor aller Augen ist. Obwohl in beidem beklemmende Angst- und Schmerzensschreie in die Welt kamen, die eigentlich jedes Menschenherz erschrecken und erweichen müssten …