Botaniker und Pfarrer: Werner Bertram

Mittwochnachmittag, 18. März 2026 von 15 bis 17 Uhr

Prof. Dr. Dietmar Brandes, Tu Braunschweig, Foto (c) privat

Im Rahmen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ am 18. März 2026 wird Prof. Dr. Dietmar Brandes vom Institut für Pflanzenbiologie und Botanischer Garten der TU Braunschweig einen Vortrag über den seinerzeit berühmten Botaniker und Katharinenpfarrer Werner Bertram (1835-1899) halten, Beginn um 15 Uhr. Bertram hatte seinerzeit ein Buch über die Braunschweiger Flora verfasst, das bis in die 1970er Jahre in Fachkreisen als Standardwerk galt. Brandes war u.a. Leiter der Regionalstelle der floristischen Kartierung Deutschlands, Präsident der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft und ist seit 1990 Professor für Botanik. In der kirchlich und musikalisch gerahmten Veranstaltung im Gemeindesaal am Hagenmarkt werden Kaffee und Kuchen gereicht. Der Eintritt ist frei. Eine Spende wird erbeten.

Gemälde in Öl, St. Katharinen, Foto (c) Werner Busch

Gedenkstätte Friedenskapelle

Mittwochnachmittag an St. Katharinen, 25. Februar 2026 von 15-17 Uhr

Foto: (c) Gedenkstätte Friedenskapelle (Homepage)

Am 25.2. wird Regina Blume über die Braunschweiger „Gedenkstätte Friedenskapelle“ referieren, Beginn um 15 Uhr im Gemeindesaal St. Katharinen (Braunschweig, Hagenmarkt). Die Vorsitzende des Trägervereins stellt die ehemalige katholische Friedhofskapelle vor, die inzwischen als Gedenkort für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft dient. Es finden Ausstellungen und thematische Veranstaltung statt (u.a. mit Schülergruppen). „Uns ist wichtig, dass Gedenken auch Nachdenken bedeutet, deshalb bieten wir Veranstaltungen zu historischen und zeitgeschichtlichen Themen an, die für die Schrecken des Krieges und die Notwendigkeit von Frieden sensibilisieren.“ Neben einer kleinen Bibliothek befindet sich die sogenannte „Totenklage“ in der Kapelle: drei Bücher, in denen die Namen von knapp 5000 auf den Braunschweiger Friedhöfen Beigesetzten verzeichnet sind, die in der Zeit von 1933 bis 1945 ermordet wurden oder durch Bomben umgebracht wurden. In der kirchlich und musikalisch gerahmten Veranstaltung werden Kaffee und Kuchen gereicht, der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Vortrag über Andreas Baader und Gudrun Ensslin

4. Februar 2026 „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ von 15 – 17 Uhr

„Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ setzt seine Reise durch “Gedankengänge und Lebenswege” am 4.2.2026 mit einem Vortrag fort, den Dr. Alex Aßmann über Andreas Baader und Gudrun Ensslin halten wird, Beginn um 15 Uhr im Gemeindehaus von St. Katharinen (Hagenmarkt, Braunschweig). Als führende Mitglieder der “Roten Armee Fraktion” gehörten sie zu den Drahtziehern der Attentate und Morde im Deutschen Herbst der 1970er Jahre. Dr. Aßmann hat als Erziehungswissenschaftler an der Universität Göttingen mit Schwerpunkt u.a. in Biografik intensiv zur Pfarrerstochter Ensslin als auch zum Mitgbegründer der “RAF” Baader recherchiert und publiziert. Er wird an diesem Nachmittag aus seinem 2025 erschienen Buch “Im Gefängnis frei” vortragen. Der Vortrag wird als Video-Schalte stattfinden. Kaffee und Kuchen werden gereicht, der Eintritt in die kirchlich und musikalisch gerahmte Veranstaltung ist frei und eine Spende wird erbeten.

Die Veranstaltung wird von der EEB Niedersachsen gefördert.

(c) Buchcover vom Verlag Nautilus/Hamburg (c) Foto privat Dr. Alex Aßmann

Vortrag über Rudi Dutschke

28. Januar 2026 von 15 bis 17 Uhr im Gemeindesaal

Foto: R. Dutscke gemeinfrei (Wikipedia), U. Chaussy privat.

In der Reihe “Gedankengänge und Lebenswege” wird Ulrich Chaussy bei „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ am 28.1.2026 einen multimedialen Vortrag über Rudi Dutschke halten, Beginn der musikalisch und geistlich gerahmten Veranstaltung um 15 Uhr im Gemeindehaus am Braunschweiger Hagenmarkt. Als junger Redakteur des Bayrischen Rundfunks interviewte Chaussy den Wortführer der APO erstmals im Sommer 1979, nach dessen Tod an den Folgen eines Attentats hat er die Absicht, Dutschkes Geschichte aufzuschreiben, allein weiterverfolgt, hat Familienmitglieder und Wegbegleiter interviewt und soweit freigegeben auch Akteneinsicht genommen. Aus der inzwischen lebenslangen Beschäftigung mit dem wichtigsten Protagonisten der Studentenrevolte von 1968 ist eine Biographie in mehreren überarbeiteten Auflagen hervorgegangen. In der musikalisch und kirchlich gerahmten Veranstaltung berichtet Chaussy mit Lesepassagen sowie Bild- und Tondokumenten. Er ist insbesondere durch seine Recherchen zum Oktoberfest-Attentat von 1980 als investigativer Journalist bekannt geworden. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei, eine Spende willkommen.

Hagenbrief für Weihnachten 2025 und danach

In der Woche nach dem 1. Advent 2025 können wir Ihnen nun unseren neuen Hagenbrief präsentieren.

Gedruckt zum Mitnehmem wird er in Kürze bei uns ausliegen.

Hier können Sie ihn als Download schon jetzt lesen.

Anregende Lektüre!
Ihr Redaktionsteam